CD-Reviews
„100 Percent Austro-Bavarian Wurschtcore“ –diese Definition der Band, die schon einiges über die Musik erahnen lässt, bevor die CD das innere des CD-Players gesehen hat, ist für Ultrawurscht Programm: So drehen sich ihre Texte um die Liebe zur Wurst und den starken Hass zum Käse – Songtitel wie „Other bands play, Ultrawurscht grill“, „Old fucking Frau Antje Impalement“, „Alle drecks Saubauern, die an zerschissenen Kohlrabi obaun solln zum Deife nuamoi krepieren!!“ oder auch „Die Werwurscht vo Simbach“ sind hierbei für einige Lacher gut.
Wie man an der Einleitung leicht ablesen kann, gehören Ultrawurscht zu der Gruppe der Grindcore-Bands, die ihren Musikstil (und vielleicht auch sich selbst) nicht unbedingt ernst nehmen – dem Spaß beim Hören ist dies allerdings nur zuträglich.
So schafft der Opener, „Other bands play, Ultrawurscht grill“, von Anfang an eine gute Atmosphäre: Nach einem Growlintro („Let the grilling begin!“) brettern die Grindcore-Riffs los, die mit einer zünftigen Double-Bass von Schlagzeuger Hans Wurscht unterlegt werden. Innerhalb des Textes werden durch Textpassagen wie „Grilling is my business“ oder „Let’s grill’em all“ nicht nur Metallica verballhornt, sondern es wird klar, dass die vier Jungs das Wurst-Thema konsequent durchziehen.
Der Titelsong „Cheese-Ass Built My Hot Dog“ wird durch eine in bayerischer Mundart gesprochene Textpassage eingeleitet, in der der Sprecher über den Käse herziehen möchte – kurz bevor dieser jedoch den Namen des verhassten Nahrungsmittel aussprechen kann, startet ein weiteres Blast-Beat-Feuerwerk, welches im Vergleich zum Opener mit weit eingängigeren Riffs begleitet wird – unwillkürlich fangen die Nackenmuskeln an zu Zucken, dem Drang zu Bangen ist schwer zu wiederstehen.
Das auf diesen Track folgende „Alle drecks Saubauern, die an zerschissenen Kohlrabi obaun solln zum Deife nuamoi krepieren!!“, hat den Charakter eines Interludiums: Zehn Sekunden lang enthält es eine kurze Instrumentalpassage, worauf der Sänger die im Titel enthaltene Aufforderung an die „Saubauern“ richtet.
„Raining Brat“, der letzte Song des Albums, ist der außergewöhnlichste: Er ist nicht nur über 7 Minuten lang, den Hörer erwartet auch eine große Überraschung: Auf ca. 3 Minuten Grind folgt eine einminütige Stille – daraufhin beginnen vier Minuten Cleangesang, wiederum in bayerischer Mundart, begleitet nur durch Akustikgitarre.
„Cheese Ass Built My Hot Dog“ ist letztendlich eine schöne Scheibe, die beim Hören neben den Nacken- auch die Lachmuskeln strapaziert, was der ungewöhnlichen thematischen Ausrichtung der Band zu verdanken ist. Für Freunde der Excrementory Grindfuckers und Konsorten sicherlich einen Kauf wert. Ein Manko ist allerdings die mit 33 Minuten recht kurze Spielzeit.
Anspieltipps: Other Bands Play, Ultrawurscht Grill, Cheese-Ass Built My Hot Dog, Raining Brat
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Salami, Leberwurst, Hausmacher Pressack, Fleischwurst und Co. sind stinknormale Wurstwaren, welche Tag ein, Tag aus von Kittelschurztragenden Hausweibchen beim Metzger des göttlichen Vertrauens erworben werden.
Doch aus den Gefilden des Süddeutschen Raumes und des angrenzenden Österreichs fräst sich eine Wurstfraktion der brutalen und absolut zerstörerischen Art in unsere Mägen, verbannt den Parasiten Bandwurm ins Jenseits und Mutter Magenschleimhaut winselt binnen von Sekunden um die letzte Gnade – ULTRAWURSCHT nennt sich dieser Fleischsalat und dürfte alle Vegetarier auf diesem Planeten zu übel riechenden Brechattacken verleiten!
Ob das dann letztendlich daran liegt, weil die 100 Percent Austro-Bavarian Wurschtcoreler Dr. Mett Wurscht, Evil Presssuck, Wurschtbua und Hans Wurscht mit voller Wonne gegen den Kohlrabibauern wettern oder einfach an der Leidenschaft, mit welcher sie frische, nach totem Tier duftende Fleischereierzeugnisse des heimischen Metzgers begrunzen – man weiß es nicht! Sicher ist auf jeden Fall, dass die fleischige Funfraktion vehement hinter der Wurscht steht und sogar Würste in Gläsern mit Salzbrühe widerwärtig findet. Unterhaltsam, wenn man dann mal was versteht (was eigentlich nur bei den Pro-Wurst und Contra-Käse Zitate aus diversen Filmen, Serien (Pumukel betitelt Käse treffend als faule Milch) oder Kabarettsendungen der Fall ist), ist mit Sicherheit auch der bayerisch-österreichischem Dialekt, mit welchem die Wurschthymnen vorgetragen werden. Doch nun endlich mal zum musikalischen Teil.
Ohne in die fäkale Ecke abzudriften gibt es wurschtigen Death-Grind auf die Löffel, auch wenn „Oachekaskrainer“ und „Bräslfetzn (Wiener Art)“ wohl eher nicht die Wasserproduktion ankurbeln dürften. Unter dem Dauerbrenner der Band „Leberkas mit Senf“, welcher wohl mittlerweile schon eine Single mit 120 Versionen füllen könnte, darf natürlich auch hier wieder nicht fehlen – diesmal in der zünftigen, volkstümlichem Almversion mit Schifferklavier und einer verzerrten Hirnfasching-Auflage. Die vier Fleischpatrioten des Südens können einem aber trotz des ganzen Funs auch ordentlich den Hintern versohlen, die Kauleiste eintreten und mit einer fetttriefenden Leberkassemmi stopfen – wie es der Einsteiger „Other Bands Play, Ultrawurscht Grill“ eindrucksvoll beweist. Hier vermengen sich nämlich in einem Arschtretenden Mix Death Metal, Grindcore und vielleicht eine Prise Hardcore, gepaart mit einer präzisen und technisch hochwertigen Instrumentierung – womit sie ihren Blödelkollegen anderer Bands mit Sicherheit ein Wurstzipfel voraus sein dürften. Der Bang-Groove ist mit Sicherheit nicht zu kurz gekommen, dafür sind scheinbar leider die Melodien im Fleischwolf krepiert. Tut dem Spaßfaktor aber keinen Abbruch, denn auch die Samples und die wüsten Beschimpfungen (eindrucksvoll und ereifernd bei „An Herrn Meica III“ demonstriert – dieser Herr hat wirklich nix zu lachen im Leben) ziehen einem ein Schmunzeln übers Fleischgesicht.
Allerdings darf auch bei einer so harten Fraktion die Ballade nicht fehlen *hahahaha* und so gibt es mit dem Bonustrack noch eine Huldigung an die Wurschtfachverkäuferin, die erste und einzige Liebe des Hans Wurscht. Sanfte, dem Magen schmeichelnde Akustikgitarren legen sich wohlwollende um den wieder einmal sehr speziell ausgefallenen Text.
ULTRAWURSCHT haben mit „Cheese-Ass Built My Hot Dog“ mal wieder ein unterhaltsames, zum Schmunzeln anregendes und lsutiges Album geschaffen, welches trotzdem musikalisches Geprügel am Fleischerhaken tanzen lässt.
So schlingt die Därme wie Debauchery um eure Leiber, verzehrt Wurscht und schaut euch die vier Chaoten live an – vor allem wenn ihr Wurscht mögt! Visuell geiler als auf Platte aber um Frau Antje zu pfählen reicht es dicke!
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Hans Wurscht, Wurschtbua, Evil Presssuck und Dr. Mett Wurscht nennen sich die vier Spaßvögel, welche sich hinter der Band mit dem bekloppten Namen Ultrawurscht verbergen. Ultrawurscht steht eigenen Angaben zufolge für Wurschtcore und ist eine deutsch/österreichische Grindcombo, die mit "Cheese Ass Built My Hot Dog" ihr zweites Werk auf die Menscheit loslässt. Die vier Buben machen aus ihrer Wurstaffinität kein Geheimnis, Käse gehört definitiv nicht zu deren Leibspeise. In einer knappen halben Stunde bekommt der Hörer hier 14 Death/Grind Attacken vorgeworfen, welche schön fett produziert und teilweise in deutsch vorgetragen werden. Eingeleitet werden diese durch meist recht amüsante Einwürfe, sogar der gute Pumuckl kommt am Ende von "Camembert-Dismember-Bear" zu Wort. Ordentliche Grindeinwürfe sind somit hier an der Tagesordnung, aber auch groovige Elemente werden nicht vernachlässigt. Und diese stehen Ultrawurscht auch nicht schlecht, ist doch "Oachekaskrainer" zum Beispiel ein recht prägender Track geworden. Nicht minder auffällig, wenn auch musikalisch völlig fremdes Terrain, kommt "Leberkas Mit Senf" daher, wo man selbst die teils arg verhasste Volksmusik verwurstet. Auch wenn niveauvolle Titel wie "Other Bands Play, Ultrawurscht Grill" oder "Alle Drecks Saubauern, Die An Zerschissenen Kohlrabi Obaun Solln Zum Deife Nuamoi Krepieren!!" nicht unbedingt höchstes Niveau vermuten lassen, qualitativ ist dieser Silberling gar nicht mal so übel geworden. Hans Wurscht vertrommelt ordentlich die Felle und Dr. Mett Wurscht variiert im gesanglichen Bereich, am Ende bleibt ein solides Grindwerk mit recht ordentlichem Wiedererkennungswert. In wie weit man dieses Scheibchen ernst nehmen kann ist natürlich Ansichtssache, aber amüsant ist es allemal. In diesem Sinne - ran an die Wurst!
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Zunächst überkam mich die Befürchtung, dass es sich bei Ultrawurscht um eine Kopie von Bands wie JBO oder den Excementory Grindfuckers mit ähnlich seichtem Humor handeln würde. Weit gefehlt, denn der Aufbau des Feindbildes Käseindustrie mit der Identifikationsfigur Frau Antje ("Old fucking Frau Antje implement" und "Camembert-Dismember-Bear") und der Glorifizierung der heiligen Wurst ist nicht nur originell, sondern auch urkomisch. Besonders die zum Teil urbajuwarischen Einspielungen vor und nach den Liedern aus Pumuckl, Spongebob und Konsorten lockern den ohnehin abwechslungsreichen Sound stark auf. Die Lieder an sich sind oft Parodien auf Beliebtes und Bekanntes, zum Beispiel "Other bands play, Ultrawurscht grill!" oder "Raining brat". Von Monotonie kann ebenfalls nicht die Rede sein. Grindcore würdige Längen zeigen "Alle drecks Saubauern, die an zerschissenen Kohlrabi obaun solln zum Deife nuamoi krepiern" mit unter 10 Sekunden oder "An Herrn Meica III" mit knapp 30 Sekunden auf. "Leberkas mit Senf" gibt es als abgedrehte "Hirnfasching Version" und als volkstümlich bayrische Version.
Ansonsten präsentiert man eine Death Metal/Grindcore Mischung, die sich vorwiegend an Aborted orientiert. Vor allem "Bräslfetzen (Wiener Art)" oder "Ultrawurscht sundays soup arse day" seien musikalisch durch ihren Groove hervorgehoben.
Nach "Raining brat" findet sich noch ein akustischer Hidden Track ein, der sich als Ode an die Wurstwarenfachverkäuferin beschreiben lässt. Auf der CD findet man immer wieder neue Anspielungen, so bezieht sich das im Titel seltsam anmutende "Cheese ass" auf Jesus und macht somit plötzlich wieder Sinn. Abnehmer der CD werden Ultrawurscht vorzüglich bei Freunden von Nanowar, JBO oder den Excementory Grindfuckers finden.
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Bei dem Namen und dem Cover kann es sich nur um Fun Grind handeln...
doch die Herren aus Deutschland/ Österreich sind glatt richtig gut!
Amtlich fettes Death/ Grind-Geboller mit Hardcore-Einschlag schallt
einem da entgegen auf diesem zweiten Auswurscht! Die unvergleichlichen
TERRORIZER oder auch HATE PLOW kommen mir immer wieder in den Sinn. Das
Cover ist natürlich voll daneben und die Pseudonyme erst ab 8,4
Promille witzig (Dr. Mett Wurscht/ Evil Presssuck/ Wurschtbua/ Hans
Wurscht), da passt die richtig fett-geile Mucke so gar nicht zu, ebenso
wenig die Songtitel, die aber wenigst Humor beweisen: "Other Bands
Play, Ultrawurscht Grill", "Raining Brat" oder "Die Werwurscht vo
Simbach" sind schon großartig betitelt! Mal ganz abgesehen vom MINISTRY
Tribut im Titel.
Musikalisch zieht die 2004 gegründete Band wie gesagt richtig fett vom
Leder! Zwischendrin wird auch mal vom Gas gegangen und schwer gegroovt
("Ultrawurscht Sundays Soup Arse Day"). Übliche Filmsamples fehlen
ebenso wenig wie hektische Vocals (Deutsch und Englisch) aller Art. 14
Tracks in 33 Minuten sind eine gute Ausbeute in dem Genre und jeder
extrem-Death Metaller bzw. Grindfreak kann mal in diese Vollbedienung
hinein hören!
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In der Redaktion herrschte großes Rambazamba, als die neue Scheibe von Ultrawurscht dort eintrudelte. Wenn eine Scheibe schon "Cheese Ass Built My Hot Dog" heißt, vier Dachlatten auf dem Cover stehen, die einem in dem Aufzug zwar gut und gern auf jedem Metalfestival über den Weg laufen könnten, ansonsten aber eher danach aussehen, als ob sie aus einem iberischen Bergdorf stammen, in dem der Genpool vor 300 Jahren zum letzten Mal aufgefrischt wurde und das Ganze auch noch als "100 Percent Austro-Bavarian Wurschtcore" angepriesen wird, ist klar, dass der Kram am Ende bei mir landet.
Aber sind wir ehrlich: da gehört sowas auch hin, denn wenn ein Album mit dem Schlachtruf "Let the grilling begin!", einem Titel wie "Other Bands Play, Ultrawurscht Grill" und einer Aneinanderreihung von lauter bekannten, markanten Textzeilen aus diversen Metalklassikern anfängt, muss sich auch der Metal-Papst der Scheibe annehmen. Der pfeift sich die Scheibe rein, stößt kurz trocken auf und macht sich erst mal ein Käsebrötchen in Gedenken an Frau Antje, die gepfählt auf dem Backcover der CD prangt und sich posthum über den Song "Old Fucking Frau Antje Impalement" freuen darf.
Ob man den Brachialhumor der bayerisch-österreichischen Vereinigung nun teilt oder lieber zwei Liter Wurstwasser säuft, bleibt jedem selbst überlassen. Die ersten paar Durchläufe kann man jedenfalls vor allem über die vielen, kleinen Samples lachen, die das Pro-Wurst-Anti-Käse-Prinzip bestens aufnehmen und fortsetzen. Musikalisch gibt es eine ebenfalls ganz gute Mischung aus Grindcore und Death Metal. Sollte eine gefundene Schlachtplatte für Fans der Excrementory Grindfuckers, Skinless, Leng T'Che oder älterer Aborted darstellen.
Das abwechselnde Gebrüll von Dr. Mett Wurscht und Drummer Hans Wurscht zu verstehen, ist meist nicht so ganz einfach, weil es in bayerischer oder österreichischer Mundart dargebracht wird. Als Anspieltipps seien der bereits erwähnte Opener oder "Der Werwurscht Vo Simbach" genannt. Und wer seine Gehirnzellen direkt zur Implosion bringen will, legt mit "Leberkas Mit Senf (Volksdümmliche Version)" los.
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Nachdem einer der ersten Hüttenbewohner, vor was weiß ich wie vielen Jahren, auf die Idee gekommen war, seinem Schwein eins vor den Schädel zu geben, es klein zu hacken und im eigenen Gedärm haltbar zu machen, ist der Menschheit eines der bedeutendsten Kulturgüter überhaupt beschert worden. Wurst. Jeder normale Mensch liebt Wurst. Ob gekocht, gebraten, gegrillt, streichzart oder knüppelhart. Nachdem uns vor Jahren bereits die unvergleichlichen Sons of Tarantula schon Wurst mitbrachten, haben sich nun vier holde Recken aus Österreich und Bayern aufgemacht um Wurst mit den zwei anderen bedeutendsten Kulturgütern der Menschheit zu verbinden. Death Metal und Grindcore. Nachdem Dr. Mett Wurst, Evil Pressuck, der Wurschtbua und Hans Wurst bereits im Jahr 2005 mit ihrem ersten Demo ein „Wurst Case Scenario“ erlebten und im darauf folgenden Jahr „The Dawn Of A New Sauce Age“ einläuteten, erscheint nun am 26.9.2008 das aktuelle Album „Cheese Ass Build My Hotdog“. Nebenbei wurde dabei der Wurst-Core kreiert. Also Wurst-Core ist eigentlich eine sehr gelungene Mischung aus Death Metal und Grindcore welcher sich eben textlich mit Wurst beschäftigt und den gemeinen Käse an sich zum natürlichen Feind der Wurst erklärt. Eine Sichtweise, welche ich persönlich zwar nicht nachvollziehen kann, aber wenigstens gibt es hier mal eine echte Aussage. Songs wie „Old Fucking Frau Antje Impalement“ verleihen den kontroversen und hochbrisanten Thesen der Band weiteres Gewicht. Wie man bereits aus einschlägiger Fachpresse entnehmen konnte, ärgert sich die Band berechtigter Wiese darüber, dass die beabsichtigte Produktion leider etwas in die Hose gegangen ist. Eigentlich hätte das Klangbild eher an die Produktionshalle von West-Fleisch erinnern sollen, herausgekommen ist dann leider eine klare aber äußerst druckvolle und viel zu gute Produktion. Also, so wird das nix meine Herren! Beim nächsten mal bitte mehr Hintergrundrauschen! Lest ihr immer noch?? Also, gut! Das Album bietet natürlich Death Grind vom feinsten. Professionell produziert und gespielt wird der geneigte Hörer mit Blast-Attacken und einer gehörigen Portion Selbstironie verwöhnt. Zusätzlich werden diverse Genregrößen auf die Schippe genommen. So beginnt die Scheibe mit dem Ausruf „Let the Grilling begin“ und auch die Songtitel schlagen in die gleiche Kerbe. Die Songs sind allesamt wahre Nacken- bzw. Zwerchfellbrecher. In jedem Fall vom Konzept her mal eine erfrischende Abwechslung neben dem sonst üblichen Gore- und Porn-Grind. Musikalisch müssen sich Ultrawurscht jedenfalls hinter niemandem verstecken. Jeder Fan von solidem spaßig angehauchtem Grind sollte in jedem Fall sofort die Wurstfachverkäuferin seines Vertrauens aufsuchen und sich die Scheibe (Pfeffersalami-Design) zulegen. Nix für Vegetarier. „Other Bands play, Ultrawurscht grill!“
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So was geiles. Hier ist der Bandname aber so was von Programm. Bei Ultrawurscht geht es um die Verehrung der Wurst, die Zeremonie des Grillens und die Verdammung des Käses. Richtig, was für eine gestandene Black-Metal Band das Christentum darstellt ist im Falle Ultrawurst der Käse. So stellt "Cheese Ass Built My Hot Dog" eine Art vertonte Käseblasphemie dar. Wahnsinn, oder?? Das qualitativ hochwertige Gebolze ist am besten in die Grindcore-Schublade zu packen. Ähnlich bizarr wie die thematische Ausrichtung dieser bayrisch-österreichischen Kampfwurst sind die Live-Shows. Man hat mit nichts geringerem als einer Wurstbazooka und allerlei anderem im Vorprogramm von Bands wie Unleashed, Tankard, Ensiferum, Legion of the damned, Behemoth, Born from pain und Aborted überzeugt. Wie tief die Liebe zur Wurst geht zeigt sich auch durch die Künstlernamen dieser Combo. Da gibt es Dr. Mett Wurscht (Vocals), Evil Presssuck(Bass), den Wurschtbua (Guitar) und schließlich noch Hans Wurscht (Drums). Ein absolutes Highlight auf dieser Wurstscheibe sind die liebvoll eingepassten Samples. So bringt unter anderem der Pumuckl seine Liebe zur Wurst und seine Abneigung gegenüber Käse zum Ausdruck. Einfach herrlich.
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Mit Grindcore-Bands ist das ja meistens so eine Sache: auf der Bühne können viele entweder durch eine energiegeladene oder durch eine witzige Show überzeugen, auf Platte funzt da jedoch oftmals nicht wirklich. Die deutsch-österreichische Formation Ultrawurscht bildet hier definitiv eine Ausnahme. Konnte mich die Band bislang auf diversen Festivalauftritten glatt überzeugen, war ich zugegeben anfangs ob der oben angesprochenen Problematik etwas skeptisch. Doch wie sich schnell herausstellen sollte, völligst zu Unrecht.
Denn der Sound der vier Buam funktioniert auf Scheiblette genauso wie live auf der Bühne. Wer bislang noch nicht das Vergnügen hatte, die Jungs bei einem Gig livehaftig gehört zu haben: Ultrawurscht zocken eine Mischung aus Hardcore, Grindcore und Death Metal wobei es textlich hauptsächlich um die Wurscht und gegen den verhassten Käse geht. Oder einfach gesagt: Ultrawurscht spielen Wurschtcore.
Was einen erwartet, kann man sich angesichts der Spielzeit von guten 33Minuten bei 14 Songs (zzgl. eines Hidden-Tracks, einer Ode an die Wurschtfachverkäuferin) ausmalen. Mit der Grind-Eruption "Other Bands Play, Ultrawurscht Grill" geht es erst mal kräftig nach vorne los. Dabei vergessen die vier Wurschtbuam nicht, eine schöne Portion Groove in die Songs mit zu integrieren, so dass man nicht einfach nur blind drauf los grinded. Beim Titelstück geht es erst mal im gemütlichen gehobenen Midtempo los und bleibt auch auf dieser Geschwindigkeitsstufe. Der Refrain lädt zum Mitgrölen ein, bevor man sich in den nächsten Wurschtzuber schmeißt. Bei "Alle Drecks Saubauern, Die An Zerschissenen Kohlrabi Obaun Solln Zum Deife Nuamoi Krepieren!!" dagegen liest man länger, als der Song dauert (10 Sekunden). "Ultrawurscht Sundays Soup Arse Day" wälzt sich langsam und bedrohlich durch die Boxen, während "Camembert-Dismember-Bear" wieder gehörig aufsGas drückt.
Abwechslung ist hier garantiert. Wenn ich die neuen Songsmit den bereits live gehörten älteren Songs (auf dem selbstproduzierten
Album Dawn Of The New Sauce-Age) vergleiche, fällt auf, dass
Ultrawurscht mehr Death Metal-Elemente in ihren Sound eingebaut haben,
was ihnen sehr gut zu Gesicht steht. Trotzdem wird immer wieder gerne
die Grind... äh Wurschtkeule ausgepackt. Zwischen den Songs sind kleine
Einspielungen von Polt, Pumuckl und Co angesiedelt, die für ein
zusätzliches Grinsen sorgen. Als kleines Zuckerl gibt es nach dem
finalen Song "Raining Brat" nach kurzer Wartezeit noch den bereits
erwähnten Hidden Track, eine Ode an die Wurschtfachverkäuferin des
Vertrauens, vorgetragen nur mit Akustikgitarrenuntermalung und in
bester Reinhard Fendrich-Manier vorgetragen. Ein besserer Schluss ist
kaum vorstellbar.
Mit diesem offiziellen Debut sollte es ein Leichtes sein, auch abseits ihrer Bühnenshow auf sich aufmerksam zu machen.
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ULTRAWURSCHT - Cheese ass built my hot dog
Ich mag diese Nonsense-Bands einfach, besonders wenn sie sich im DeathGrind tummeln. Mögen sie nun Cuntgrinder, The Knuts, Brumm Brumm Boese, Birdflesh oder Nuclear Senfhauser heißen. Seit neuestem gehören nun auch ULTRAWURSCHT dazu, ein Quartett aus zwei Bayern und zwei Österreichern. Warum ich von ihrem Debüt namens „Dawn of the new sause-age" nichts mitbekommen habe, ist mir schleierhaft - diesen Fauxpas muß ich demnächst ausbügeln. Wie Band- und Albumname vermuten lassen, fügen ULTRAWURSCHT dem Genre eine neue Komponente hinzu. Nach Porno-Zeux, Fäkal-Erotik und „Märchenwald"-Tribute-Alben haben wir es hier mit den uneingeschränkten Allmachtsphantasien von Wurscht-Fanatikern zu tun. Und nur ein toter Käse ist ein guter Käse! Die Titel der vierzehn Stücke von „Cheese ass built my hot dog" haben es natürlich ebenso in sich. Wortspiele wie „Die Werwurscht vo Simbach" und „Camembert-Dismember-Bear", Hintergründiges á la „Old fucking Frau Antje impalement" oder direkte Haßtiraden wie „Alle drecks Saubauern, die an zerschissenen Kohlrabi obaun, solln zum Deife nuamoi krepieren!" sind schon eine Wonne an und eine Klasse für sich. Und wiedermal steht die Frage im Raum, warum sich der Vierer für das wohl recht übersichtliche Klientel der Fun-Grinder zum Affen macht. Denn die Mucke selber ist absolut top und kann der von etablierten Kollegen problemlos das Wasser reichen: geradliniges Geschredder aus Grindcore, Death Metal, ein paar Hardcore-Einschlägen und volksmusikalischen Versatzstücken. Dazu gibt's selbstverständlich die passenden Samples aus Filmen und Fernsehen, die dazugehören wie der Senftopf zur Grillparty. Also warum „nur" Spaß-Combo und nicht das ganze Genre brutalstmöglich seriös aufmischen? Obwohl, wenn ich mir's recht überlege... Nee Jungs, bleibt mal bei Schlachtplatten wie „Cheese ass built my hot dog"! Wurschtcore rules! Ernsthaft käsige Grind-Bands gibt's zuhauf. Und euer lecker Brät hat der Welt gerade noch gefehlt. Naturdarm awaits...
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Let the grilling begiiiiiiiiiin!
Time to grill is now, let thegrilling begin, because it's grilling time, so grill 'em all! Grilling
in the name of the king of the grill, hail and grill!
So wird man
auf ULTRAWURSCHTs zweitem Album "Cheese Ass Built My Hot Dog" beim
Opener "Other bands play, ULTRAWURSCHT grill" begrüßt. Genial!
Trotzdem steckt hinter der österreichisch-bayrischen Kooperation viel
mehr als eine alberne Kriegserklärung gegen den Käse
("Camembert-Dismember-Bear") und seiner Schergen ("Old fucking Frau
Antje Impalement"), sondern beinharter Deathgrind mit minimalistischen
Hardcore-Einflüssen ("De Werwurscht vo Simbach"). Lässt man die
witzigen Texte und die behämmerten Titelnamen weg, so kracht einem in
wahnsinnig brutalem Sound ein Gemetzel entgegen, das sich nicht hinter
den auch im Infozettel genannten SKINLESS verstecken braucht.
Bitterböse Doppelvocals, messerscharfe Riffs, für die sich auch
MALEVOLENT CREATION nicht schämen würden und immer wieder hammerharte
Mosheinlagen sind das Fundament dieser blutbeschmierten Wurschtbude.
Zwischen dem Geballer finden immer wieder mehr oder weniger lustige
Zitate aus irgendwelchen obskuren Filmen/Serien (z.B. Pumuckl) ihren
Platz und selbst Grind-kompatible Kurzsch(l)üsse in der
10-Sekunden-Ecke gibt's vor den Latz ("Alle drecks Saubauern, die an
zerschissenen Kohlrabi obaun solln zum Deifel nuamoi krepieren!!").
Keine
Ahnung, wie das 2006er Debüt "Dawn of the new Sauce-Age" war, aber
ULTRAWURSCHTs selbsternannter "Wurschtcore" macht 2008 einfach nur
Laune! Kein Wunder, dass die Herren Dr. Mett Wurscht, Evil Presssuck,
Wurschtbua und Hans Wurscht schon mit internationalen Szene-Größen die
Bühne teilen durften (BORN FROM PAIN, HSB, ABORTED, SODOM...).
Also,
zur nächsten Grill-Party samt Käse-Schändung braucht ihr unbedingt eine
dicke Ladung ULTRAWURSCHT! Kostproben gibt's auf den Homepages der
Würstchen und ich schließe mich einem Zitat auf "Cheese Ass Built My
Hot Dog" an: "Es gibt doch nix Besseres wie was Guats!"
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Meine liebe Frau Wurstverkäuferin, da hat der Nick von Bad Land Records und Commander mal wieder einen rausgehauen,hehe. Der Bandname ansich ist schon Kult und die Songtitel geben einen dann den Rest. Die Band wurde im Jahre 2004 gegründet und setzt sich aus 2 Bayern und 2 Österreicher zusammen. Liebe Kinder, klingt komisch, ist aber so. Nachdem selbstproduziereten Album "Dawn of the new Sauce-Age" legt man nun nochmal mal ne Tüte Senf drauf.Die Deutsch/Österreicherische Spaßkapelle hat echt was auf dem Kasten und bräuchte gar nicht diesen Klamauk, um auf sich aufmerksam zu machen, oder vielleicht doch? Man weiß es nicht. Ich finde es durchaus appetitlich, was "Ultrawurscht"uns hier auf dem heimischen Grill serviert.
Leckere und derbe Mischungaus Grindcore, Death Metal und Hardcore.Sicherlich bietet die Jungs uns
nichts neues und auch diese Wurst wurde längst gekaut, doch sie nur als
reine Spaßkapelle abzustempeln, wäre echt zu einfach. Der Titelsong
erinnert an die legendären Terrorizer und das ist doch wahrlich nichts
schlechtes, oder? ausserdem werden immer lustige Kommentare eingebaut,
u.a. vom Pumuckel! Freunde der lustigen Unterhaltungsmusik sollten sich
diese Band unbedingt mal antun. ne Myspace Seite haben sie auf und dann
nichts wie los zum Pommesbude deines Vertrauens und nach der neuen
"ultrawurscht" fragen. Die Blastbeats sind echt vom Feinsten und das
gescreame von Dr.Mett Wurscht passt hervorangend in die Pelle. Alles
hat eine Ende selbst die Ultrawurscht. Zum Glück kann man sich per
Repeattaste eine neue bestellen. Eine sehr geile Produktion rundet das
Werke aber. Jeder Freak der extremen Mucke sollte sich dieses Teil reinziehen, auch veganer , Vegetarier und Weglagerer!